Color Grading Grundlagen Kurs von colorgrading.net Erfahrungen 2026 Lohnt sich das Angebot

Color Grading Grundlagen Kurs von colorgrading.net Erfahrungen 2026: Lohnt sich das Angebot?

Color Grading ist ein wichtiger Bestandteil professioneller Videoproduktion. Farben beeinflussen nicht nur die technische Qualität eines Videos, sondern auch Stimmung, Atmosphäre und Bildwirkung. Gleichzeitig kann der Einstieg in DaVinci Resolve und insbesondere in die Color-Page für Anfänger ziemlich kompliziert sein.

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Der Color Grading Grundlagen Kurs von colorgrading.net möchte genau diese Einstiegshürde reduzieren. Der Onlinekurs von Mike richtet sich laut Anbieter an Einsteiger in DaVinci Resolve und vermittelt in rund vier Stunden die wichtigsten Grundlagen der Farbkorrektur und des Color Gradings.

Doch wie umfangreich ist das Angebot 2026? Was kostet der Kurs, welche Inhalte werden vermittelt und für wen lohnt sich die Investition tatsächlich?

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit großer Sorgfalt recherchiert. Dennoch sind alle Angaben zum Angebotsumfang und zu den Preisen ohne Gewähr und können sich jederzeit ändern. Der Artikel wurde am 12.08.2026 veröffentlicht und zuletzt am 12.08.2026 editiert.

Was ist der Color Grading Grundlagen Kurs?

Der Kurs ist Teil des Angebots von colorgrading.net beziehungsweise der „Resolve Masterclass“. Im Mittelpunkt stehen die Grundlagen der Farbbearbeitung mit DaVinci Resolve.

Nach Angaben des Anbieters umfasst der Kurs:

  • 17 Module
  • 26 Videostreams
  • rund 4 Stunden Laufzeit
  • Videos in 4K-Auflösung
  • praxisorientierte Beispiele
  • einen deutschsprachigen Lernweg
  • dauerhaften Zugriff

Der Kurs soll sich insbesondere an YouTuber, Filmemacher, Cutter und ambitionierte Hobbyfilmer richten.

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Eine Besonderheit: Die Grundlagen werden anhand der kostenlosen Version von DaVinci Resolve vermittelt. Die kostenpflichtige Studio-Version ist für diesen Kurs laut Anbieter nicht zwingend erforderlich.

Wer steckt hinter colorgrading.net?

Hinter dem Angebot steht Mike, der auf der Website seine langjährige Erfahrung im Bereich Filmproduktion und Postproduktion beschreibt. Er gibt an, seit mehr als 25 Jahren zwischen Set und Postproduktion tätig zu sein und als Gründer und Geschäftsführer der SamPlay GmbH zu arbeiten.

Der Kurs soll deshalb nicht ausschließlich theoretisches Wissen vermitteln. Stattdessen wird ein praxisorientierter Workflow verfolgt, der sich an typischen Aufgaben aus der Videoproduktion orientiert.

Das kann insbesondere für Anfänger interessant sein, die sich nicht wochenlang durch einzelne YouTube-Tutorials arbeiten möchten.

Welche Inhalte bietet der Kurs?

Die Themen sind relativ breit gefächert. Bereits die ersten Module beschäftigen sich mit der Frage, was Farbbearbeitung überhaupt leisten soll und wie ein typischer Color-Grading-Workflow aufgebaut ist.

Anschließend geht es unter anderem um DaVinci Resolve, Farbtheorie, Scopes, Nodes und verschiedene Werkzeuge der Farbkorrektur.

Zu den behandelten Themen gehören beispielsweise:

  • Farbtheorie
  • Video Scopes
  • Nodes und Node Trees
  • Primaries Wheels
  • Log Wheels
  • RGB Mixer
  • Curves
  • Kontrast und Pivot
  • Sättigung
  • Temperatur und Tint
  • Weißabgleich
  • LUTs
  • Power Windows
  • Qualifier
  • HDR Wheels
  • Color Warper
  • Shot Matching
  • Lookbooks
  • Referenzbilder
  • Color Palettes

Damit geht der Kurs durchaus über eine reine Einführung in die Oberfläche von DaVinci Resolve hinaus.

DaVinci Resolve als Grundlage

Wer Color Grading lernen möchte, kommt an DaVinci Resolve kaum vorbei. Die Software ist speziell für professionelle Farbkorrektur bekannt und bietet neben der Color-Page auch umfangreiche Funktionen für Schnitt, Audio und visuelle Effekte.

Der Kurs konzentriert sich allerdings auf die Farbbearbeitung. Das ist sinnvoll, weil die Color-Page bereits für Anfänger eine große Anzahl von Werkzeugen und Begriffen bereithält.

Colorgrading.net führt deshalb auch einen separaten DaVinci-Resolve-Einsteigerkurs und einen Praxiskurs. Der Color-Grading-Grundlagenkurs setzt laut Kursübersicht bereits grundlegende Kenntnisse von Resolve voraus.

Wer DaVinci Resolve noch nie geöffnet hat, sollte diesen Punkt daher berücksichtigen.

Color Correction und Color Grading

Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist die Unterscheidung zwischen technischer Farbkorrektur und kreativer Farbgestaltung.

Bei der Color Correction geht es beispielsweise darum, Weißabgleich, Kontrast, Belichtung und Farbbalance zu korrigieren. Ziel ist zunächst ein technisch stimmiges Bild.

Beim Color Grading kommt anschließend die kreative Gestaltung hinzu. Farben können gezielt eingesetzt werden, um eine bestimmte Stimmung oder einen bestimmten visuellen Stil zu erzeugen.

Der Kurs verbindet beide Bereiche und zeigt nach Anbieterangaben einen Workflow vom Rohmaterial bis zum fertigen Look.

Weißabgleich verständlich erklärt

Der Weißabgleich gehört zu den Grundlagen, die jeder Videoeditor verstehen sollte.

Unterschiedliche Lichtquellen können beispielsweise einen warmen oder kühlen Farbstich erzeugen. Wenn mehrere Aufnahmen derselben Szene unterschiedlich aussehen, kann dadurch schnell ein unruhiger Gesamteindruck entstehen.

Colorgrading.net widmet dem Weißabgleich deshalb ein eigenes Modul. Dabei werden verschiedene Vorgehensweisen wie Offset, Temperatur/Tint und automatischer Weißabgleich anhand praktischer Beispiele vorgestellt.

Für Anfänger ist das besonders nützlich, weil solche Korrekturen regelmäßig in realen Videoprojekten benötigt werden.

Nodes und Node Trees

Ein weiterer zentraler Punkt sind die Nodes in DaVinci Resolve.

Wer erstmals mit Nodes arbeitet, kann zunächst Schwierigkeiten haben, deren Funktionsweise zu verstehen. Der Kurs erklärt laut Inhaltsübersicht verschiedene Node-Typen, darunter Serial Nodes, Parallel Nodes, Layer Nodes und Outside Nodes. Auch das Kopieren und Anwenden von Nodes wird behandelt.

Das ist relevant, weil Nodes einen wesentlichen Bestandteil eines strukturierten Color-Grading-Workflows darstellen.

Statt zahlreiche Einstellungen wahllos auf einen Clip anzuwenden, lässt sich die Bearbeitung dadurch systematisch aufbauen.

LUTs: Was sie können und was nicht

LUTs sind im Bereich Video ein häufig verwendetes Thema. Sie können einen bestimmten Look erzeugen oder bei der technischen Umwandlung von Farbräumen helfen.

Gleichzeitig sind LUTs kein Ersatz für eine saubere Farbkorrektur.

Der Color-Grading-Grundlagenkurs beschäftigt sich deshalb explizit mit LUTs. Behandelt werden unter anderem der LUT-Browser, die Anwendung von LUTs, das Erstellen eigener LUTs sowie die Nutzung in Adobe Premiere Pro.

Für Anfänger ist das ein sinnvoller Schwerpunkt, weil gerade der Umgang mit LUTs häufig zu Missverständnissen führt.

Sekundäre Farbkorrektur

Interessant wird es bei der sekundären Farbkorrektur.

Dabei wird nicht das komplette Bild gleichermaßen verändert. Stattdessen können bestimmte Farbbereiche oder Bildbereiche gezielt ausgewählt und angepasst werden.

Der Kurs behandelt hierfür unter anderem:

  • Qualifier
  • Power Windows
  • Tracking
  • HDR Wheels
  • Color Slice
  • Color Warper

Diese Werkzeuge ermöglichen deutlich präzisere Eingriffe als einfache globale Farbänderungen.

Damit reicht der Kurs in einigen Bereichen bereits über eine ganz elementare Einführung hinaus.

Shot Matching

Wer mit mehreren Kameras arbeitet oder verschiedene Aufnahmen einer Szene kombiniert, kennt das Problem: Die einzelnen Clips können trotz ähnlicher Lichtverhältnisse unterschiedlich aussehen.

Das sogenannte Shot Matching soll dabei helfen, Aufnahmen optisch aufeinander abzustimmen.

Colorgrading.net widmet diesem Thema ein eigenes Modul und behandelt unter anderem Image Wipe, Reference Sizing, Split Screen und Lightbox.

Gerade für ambitionierte Hobbyfilmer und Content Creator kann dieser Bereich sehr praxisrelevant sein.

Was kostet der Kurs 2026?

Auf der aktuell abrufbaren Kursseite wird der Color-Grading-Grundlagenkurs mit 197 Euro inklusive Mehrwertsteuer angeboten. Der Kauf erfolgt laut Anbieter über Digistore24.

Es handelt sich nach den Angaben auf der Website nicht um ein Abonnement, sondern um eine Einmalzahlung. Käufer erhalten dauerhaften Zugriff auf die Inhalte.

Das ist bei der Kostenbewertung wichtig. Der Preis von 197 Euro wirkt auf den ersten Blick relativ hoch für einen vierstündigen Videokurs. Entscheidend ist deshalb, ob man die Inhalte tatsächlich regelmäßig verwendet und ob der strukturierte Lernweg gegenüber kostenlosen Angeboten einen ausreichenden Mehrwert bietet.

Gibt es kostenlose Alternativen?

Ja. Auf YouTube gibt es zahlreiche kostenlose Tutorials zu DaVinci Resolve und Color Grading.

Colorgrading.net selbst argumentiert, dass der Vorteil eines strukturierten Premiumkurses insbesondere darin liegt, dass die Lernenden einen roten Faden erhalten, anstatt sich zahlreiche einzelne Tutorials zusammensuchen zu müssen. Die Website nennt außerdem die Spezialisierung auf DaVinci Resolve und Color Grading sowie die Berufserfahrung des Kursautors als Vorteile.

Damit lautet die entscheidende Frage nicht unbedingt: „Kann ich Color Grading kostenlos lernen?“

Das ist durchaus möglich.

Die interessantere Frage lautet: Wie viel Zeit möchte ich für die Suche, Auswahl und Strukturierung kostenloser Inhalte investieren?

Welche Vorteile bietet der Kurs?

Strukturierter Lernweg

Statt einzelne Videos zu unterschiedlichen Themen zu konsumieren, erhalten Teilnehmer einen festgelegten Kursaufbau mit 17 Modulen.

Praxisorientierung

Der Anbieter betont die Verwendung praktischer Beispiele. Gerade beim Color Grading ist das hilfreich, weil sich viele Zusammenhänge anhand konkreter Bilder leichter nachvollziehen lassen.

Kostenlose Resolve-Version ausreichend

Für den Grundlagenkurs ist laut Anbieter die kostenlose Version von DaVinci Resolve ausreichend.

Das reduziert die zusätzlichen Softwarekosten.

Dauerhafter Zugriff

Die Inhalte können laut FAQ dauerhaft genutzt und wiederholt angesehen werden.

Das ist ein Vorteil gegenüber zeitlich begrenzten Kursmitgliedschaften.

Deutschsprachige Vermittlung

Der Kurs ist vollständig auf Deutsch. Da viele Begriffe in der Filmproduktion ohnehin auf Englisch verwendet werden, nutzt der Kurs laut Anbieter die englische Programmoberfläche von Resolve.

Gibt es Nachteile?

Der Preis

197 Euro für rund vier Stunden Videomaterial sind nicht wenig. Wer bereits sehr viel Erfahrung mit DaVinci Resolve besitzt, sollte daher genau prüfen, ob die Grundlagen tatsächlich noch benötigt werden.

Resolve-Grundkenntnisse erforderlich

Obwohl der Kurs als Grundlagenkurs bezeichnet wird, nennt colorgrading.net als Voraussetzung grundlegende Kenntnisse von DaVinci Resolve.

Absolute Anfänger sollten deshalb möglicherweise zunächst den separaten Resolve-Einsteigerkurs absolvieren.

Kein persönlicher Präsenzunterricht

Es handelt sich um einen Selbstlernkurs. Wer individuelle Betreuung vor Ort bevorzugt, müsste nach einem Präsenzkurs oder Coaching suchen.

Vier Stunden sind kein vollständiges Profi-Training

Der Kurs vermittelt Grundlagen und führt auch in einige fortgeschrittenere Werkzeuge ein. Er ersetzt aber keine jahrelange praktische Erfahrung als Colorist.

Welche Erfahrungen gibt es?

Auf der Kursseite veröffentlicht colorgrading.net mehrere Kundenstimmen. Dort wird beispielsweise die verständliche Strukturierung, die ruhige Vermittlungsweise und die Praxisnähe positiv hervorgehoben.

Einige Testimonials stammen von Personen, die sich selbst als Laien beziehungsweise Anwender mit begrenzten Vorkenntnissen beschreiben. Sie berichten insbesondere davon, dass ihnen die klare Struktur geholfen habe, das zunächst komplex wirkende Thema Color Grading besser zu verstehen.

Diese Bewertungen sollte man allerdings als Anbieterreferenzen einordnen. Sie sind interessant, ersetzen aber keinen unabhängigen Test.

Für eine realistische Einschätzung empfiehlt es sich daher, die Kursbeschreibung, Voraussetzungen und eigenen Kenntnisse miteinander abzugleichen.

Für wen lohnt sich Color Grading Grundlagen?

Der Kurs kann besonders interessant sein für:

  • YouTuber
  • Content Creator
  • ambitionierte Hobbyfilmer
  • Cutter mit ersten Resolve-Kenntnissen
  • Filmemacher im Einsteigerbereich
  • Videoproduzenten, die ihre Farbkorrektur verbessern möchten
  • Nutzer, die bisher überwiegend mit LUTs gearbeitet haben
  • Anwender, die einen strukturierten Resolve-Workflow suchen

Weniger interessant dürfte der Kurs für erfahrene Coloristen sein, die bereits professionell mit Farbmanagement, LOG-Material, Tracking, Film Emulation und komplexen Node-Strukturen arbeiten.

Für diese Zielgruppe ist bei colorgrading.net der weiterführende Kurs Color Grading Intensiv vorgesehen. Dieser behandelt laut Anbieter unter anderem Farbmanagement, Retusche, KI-Tools, Film Emulation, Tracking und LOG Footage.

Lohnt sich der Kurs 2026?

Die Antwort hängt stark vom eigenen Kenntnisstand ab.

Für Resolve-Anfänger mit grundlegenden Softwarekenntnissen kann sich der Kurs lohnen, wenn ein strukturierter Einstieg in Color Grading gewünscht wird und man nicht ausschließlich mit kostenlosen Tutorials arbeiten möchte.

Wer dagegen bereits sicher mit Scopes, Nodes, Primaries, sekundären Korrekturen und Shot Matching arbeitet, wird aus einem Grundlagenkurs wahrscheinlich deutlich weniger Nutzen ziehen.

Auch der Preis sollte berücksichtigt werden. 197 Euro sind eine relevante Investition. Der Kurs lohnt sich daher vor allem dann, wenn das Wissen anschließend regelmäßig in eigenen Projekten angewendet wird.

Fazit zu den Color-Grading-Grundlagen-Kurs-Erfahrungen 2026

Der Color Grading Grundlagen Kurs von colorgrading.net bietet 2026 einen vergleichsweise umfassenden Einstieg in die Farbkorrektur mit DaVinci Resolve. Mit 17 Modulen, 26 Videostreams und rund vier Stunden Laufzeit werden zahlreiche Grundlagen und bereits einige weiterführende Werkzeuge behandelt.

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Besonders positiv sind die klare Struktur, die Praxisorientierung und die Möglichkeit, mit der kostenlosen Version von DaVinci Resolve zu arbeiten. Auch der dauerhafte Zugriff ist gegenüber zeitlich begrenzten Abos ein Pluspunkt.

Der größte Kritikpunkt ist der Preis von 197 Euro. Für einen vierstündigen Kurs ist das eine vergleichsweise hohe Investition. Wer allerdings dadurch viele Stunden eigener Recherche spart und das Gelernte regelmäßig in Videoprojekten einsetzt, kann den Preis anders bewerten.

Unser Fazit: Für ambitionierte Einsteiger in Color Grading, die bereits grundlegende DaVinci-Resolve-Kenntnisse besitzen und einen strukturierten deutschsprachigen Kurs suchen, kann sich das Angebot 2026 durchaus lohnen. Wer bereits fortgeschrittene Grading-Erfahrung besitzt oder sich das Wissen selbst über kostenlose Tutorials aneignen möchte, sollte dagegen vor dem Kauf genau prüfen, ob der zusätzliche Mehrwert die 197 Euro rechtfertigt.

Quellen und weiterführende Informationen